Blog & Wissenswertes zu Italien, Apulien & dem Valle d'Itria

Hier teile ich persönliche Einblicke, Beobachtungen und hilfreiche Informationen rund um das Leben, Reisen und Ankommen in Italien – mit einem besonderen Fokus auf Apulien und das wunderschöne Valle d’Itria.

Manches, was ich hier aufschreibe, gilt für ganz Italien, manches betrifft speziell Apulien, und anderes entsteht direkt aus meinem Alltag hier vor Ort. Du findest hier keine perfekten Ratgeber sondern lebendige Einblicke, kleine Geschichten, praktische Hinweise und Herzensmomente – so, wie ich sie selbst erlebe und weitergeben möchte.

Ich freue mich, wenn dich meine Texte inspirieren, informieren oder neugierig machen. Und wenn du den Wunsch hast, deinen eigenen Weg hierher zu finden – als Reisender, als Mieter oder vielleicht sogar als zukünftiger Bewohner – begleite ich dich gern.

6 Jahre später - Wege von Unsicherheit zu Klarheit

Das Ziel war damals scheinbar schlicht: Zufriedenheit. Glück. Sich erfüllt fühlen. Einen Ort finden, der sich stimmig anfühlt – auch mit Blick auf die Zukunft. In den Jahren danach ist uns vieles begegnet. Corona. Krankheiten. Phasen, in denen Entscheidungen schwerfielen. Situationen, in denen der Weg nicht klar war. Zeiten, in denen Geduld gefragt war und andere, in denen es schneller ging als erwartet.Ob wir hier „für immer“ angekommen sind? Das weiß ich nicht.Es fühlt sich richtig an – für jetzt und vielleicht für immer.

Weiterlesen »

Cose da dire #6 - Domani - was heißt das?

In Apulien merkt man ziemlich schnell, dass Zeit anders gemeint ist als man es vielleicht gewohnt ist. Ein Wochentag, eine Uhrzeit, ein Termin – all das ist eher ein Rahmen als eine feste Ansage. Neun Uhr heißt selten Punkt neun. Es heißt morgens. Es heißt ungefähr. Es heißt: der Tag ist im Gang :-) 

Weiterlesen »

Struktur für deinen Weg nach Italien

Vor sieben Jahren begann für mich die konkrete Auseinandersetzung mit dem Gedanken, im Ausland zu leben, bevor es dann ein Jahr später - jetzt vor 6 Jahren soweit war. Ich habe angefangen zu recherchieren, zu vergleichen, zu rechnen, mich mit Möglichkeiten zu beschäftigen. Italien war früh dabei. Gleichzeitig wurde sichtbar, wie viele praktische Fragen damit verbunden sind.So viele Gedanken, die ich hatte und die sich wie ein unfassbar großer Knäuel an Aufgaben angefühlt haben:Geld und Einkommen.Job oder Selbstständigkeit.Rente später.Krankenversicherung.Sprache.Alleinsein.Region.Wohnen.Alltag.

Weiterlesen »

Loslassen bedeutet nicht, dass es leicht ist.

Loslassen bedeutet nicht, dass es leicht ist.Das Herz kann an Vergangenem hängen und gleichzeitig sehr genau wissen, dass der nächste Schritt jetzt woanders liegt. Beides darf nebeneinander existieren.Auf dem Weg nach Italien, nach Apulien oder in ein anderes neues Leben tauchen viele Gedanken auf. Ein Teil davon ist sehr konkret: Geld, Absicherung, Arbeit, Einkommen, Zukunftspläne. Diese Themen lassen sich anschauen, sortieren, planen und Schritt für Schritt lösen. Zahlen lassen sich rechnen. Modelle lassen sich entwickeln. Übergänge lassen sich gestalten.Was oft viel mehr Raum einnimmt, sind andere Ebenen. Zweifel. Innere Unsicherheit. Alte Geschichten über das, was möglich ist und was nicht. Gedanken darüber, ob man sich selbst vertrauen kann. Ob das Gute wirklich auch für einen selbst gelten darf. Ob die eigene innere Stimme tragfähig ist.Diese inneren Themen lassen sich nicht mit Struktur allein lösen.Und trotzdem gehören sie genauso zur Vorbereitung wie alle äußeren Punkte.

Weiterlesen »

8. Dezember bei uns in Apulien - Weihnachten, Rezepte, Lichter und mehr

Der 8. Dezember gehört in Italien fest zur Weihnachtszeit. Mit diesem Tag beginnt für viele Familien sichtbar das, was sich in uns in den Wochen davor schon ankündigt: Advent, Gemeinschaft, Küche, Lichter, Krippen. Gefeiert wird die Immacolata Concezione, die Unbefleckte Empfängnis. Der Ursprung liegt in der katholischen Tradition, offiziell festgelegt wurde das Hochfest im Jahr 1854. Seitdem gehört der 8. Dezember für viele Italiener selbstverständlich zum Jahreslauf dazu.Klar, Traditionen verschieben sich aber an vielen Orten starten die weihnachtlichen Festlichkeiten genau um diesen Tag herum.Bei uns im Valle d'Itria rund um Ostuni, Martina Franca, Locorotondo oder Alberobello, liegt ab diesem Wochenende auch diese besondere Stimmung in der Luft.Im Alltag zeigt sich das ganz greifbar: Die ersten Weihnachtslichter werden angeschaltet. Weihnachtsmärkte öffnen. Krippen entstehen in den Häusern, oft Stück für Stück bis Weihnachten. Chöre, Konzerte und kleine Dorfveranstaltungen beginnen.Man trifft sich auf der Piazza, bleibt stehen, redet, probiert Süßes, trinkt etwas Warmes.Die Gassen leuchten, auf den Plätzen riecht es nach frittiertem Teig, Mandeln, Zucker und Gewürzen. Viele Orte eröffnen genau in diesen Tagen ihre Weihnachtsbeleuchtung und Märkte.

Weiterlesen »

Checkliste für deine ersten Themen auf dem Weg nach Italien

Vor sechs Jahren begann für mich die konkrete Auseinandersetzung mit dem Gedanken, im Ausland zu leben. Ich habe angefangen zu recherchieren, zu vergleichen, zu rechnen, mich mit Möglichkeiten zu beschäftigen. Italien war früh dabei. Gleichzeitig wurde sichtbar, wie viele praktische Fragen damit verbunden sind.

Weiterlesen »

Fehler am Anfang in Süditalien - so startest du besser

Als ich nach Apulien kam, dachte ich, ich hätte mich gut vorbereitet. Ich war ja schon ein Jahr in Kalabrien. War vorher in Frankreich. Kannte vermeintlich die "südländische" Kultur. Wobei ich so wirklich noch nicht eingetaucht war auch alles ganz anders wahrgenom-men hab.Aber es gibt Dinge, die ich erst gemerkt habe mit der Zeit, Sachen die ich wahrgenommen habe - und die möchte ich mit euch teilen.Behörden, Hauskauf, Alltag – alles schaffbar.Doch die wirklichen Hürden liegen nicht dort, wo die meisten suchen. Sie liegen zwischen den Zeilen der Kultur, im Rhythmus eines Landes, das nicht funktioniert wie Deutschland – und genau darin liegt - jedenfalls für mich - das Geschenk und seine Schönheit.

Weiterlesen »

Viele träumen vom Auswandern – wenige entscheiden sich wirklich

Viele träumen vom Auswandern – wenige entscheiden sich wirklich Fast jeder, der auswandern will, sagt irgendwann: „Ich weiß nicht, ob ich schon bereit bin.“ Aber bereit wird man nicht vorher – man wird es durch die Entscheidung!Die meisten bleiben stecken, nicht weil sie Angst haben, sondern weil sie nicht klar sind!Sie wissen, dass sie etwas anderes wollen, aber sie wissen nicht genau, was, wo oder wie. Solange die Energie in alle Richtungen fließt, passiert – nichts. Kein Plan, kein Schwung, keine Bewegung.Klarheit kommt vor Mut Viele denken, sie müssten erst mutig sein. Aber Mut ist keine Voraussetzung – Mut ist das Ergebnis von Klarheit!Wenn du weißt, wofür du gehst, wird die Angst kleiner, weil du ihr einen Sinn gibst. Beispiel: „Ich will weg aus Deutschland“ ist ein Gefühl. Aber: „Ich will in Apulien leben, weil ich dort in Ruhe, Sonne und echter Verbindung leben kann“ – das ist eine Ausrichtung. Damit beginnt der Weg.

Weiterlesen »

Olivenzeit - Erntezeit

In Apulien beginnt jetzt die Olivenernte.Überall sieht man Netze unter den Bäumen, kleine Traktoren auf den Feldwegen und Menschen, die mit Eimern und Kisten arbeiten.Das ist kein romantisches Bild – es ist Handarbeit, Teamarbeit, Familienarbeit.Und sie gehört hier zum Herbst wie die Sonne zum Sommer.

Weiterlesen »

Cose da dire #4

Ciao zusammen,Ich merke immer wieder, wie viel leichter es wird, Italienisch zu verstehen, wenn man hört, wie die Menschen hier wirklich sprechen – kurz, freundlich, lebendig. Einfach zuhören und lernen.Darum möchte ich heute hier kleine Alltagsbeispiele teilen – keine Schulgrammatik, sondern echte einfache Sätze, wie man sie zum Beispiel auf dem Markt oder in der Bar hört.

Weiterlesen »