Blog zum Auswandern, zu Italien & Apulien

Hier teile ich persönliche Einblicke, Beobachtungen und hilfreiche Informationen rund um das Thema Auswandern, Leben, Reisen und Ankommen in Italien – mit einem besonderen Fokus auf Apulien und das wunderschöne Valle d’Itria.

Manches, was ich hier aufschreibe, gilt für ganz Italien, manches betrifft speziell Apulien, und anderes entsteht direkt aus meinem Alltag hier vor Ort. Du findest hier keine perfekten Ratgeber sondern lebendige Einblicke, kleine Geschichten, praktische Hinweise und Herzensmomente – so, wie ich sie selbst erlebe und weitergeben möchte.

Ich freue mich, wenn dich meine Texte inspirieren, informieren oder neugierig machen. Und wenn du den Wunsch hast, deinen eigenen Weg hierher zu finden – als Reisender, als Mieter oder vielleicht sogar als zukünftiger Bewohner – begleite ich dich gern. Ein gut geplanter Weg vorab spart später Zeit und vor allem Geld!

Konkrete Wege, die wir für dich gestalten, findest du hier: https://www.arianewilts.com/wege-fuer-dich

Cose da dire #9 - bleib entspannt!

Als wir auf Reise gegangen sind, habe ich mich schon als offenen und entspannten Menschen empfunden. Ich habe mich oft gefragt, warum dieses Gedränge an der Kasse entsteht, warum so viele durch die Fußgängerzonen hetzen und immer schon beim nächsten Schritt sind.

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25.4. - Tag der Befreiung in Italien

Der 25. April ist in Italien einer der wichtigsten nationalen Feiertage. Die Festa della Liberazione erinnert an das Jahr 1945 und an das Ende von Faschismus und Besatzung. An diesem Tag rief das Nationale Befreiungskomitee zum allgemeinen Aufstand auf, vor allem in den norditalienischen Städten wie Mailand und Turin. Innerhalb weniger Tage brach das System unter Benito Mussolini zusammen. Partisanen übernahmen die Kontrolle, deutsche Truppen zogen sich zurück, Mussolini wurde auf der Flucht gefasst. Italien stand an einem Wendepunkt und begann, sich politisch und gesellschaftlich neu zu ordnen.

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ME-TIME und Apulienliebe

ME-TIME Ich bin heute zu diesem kleinen Markt in einer Masseria gefahren. Ich hatte einfach das Gefühl, dass mir das gut tun wird. Ein bisschen raus, andere Umgebung, Menschen treffen, schauen, nichts müssen! Mich treiben lassen, dem Gefühl folgen! Und genau das hat es auch gemacht. Es hat richtig gut getan!Solche Zeiten übergehen wir oft im Alltag. Dabei sind sie die Grundlage dafür, dass überhaupt wieder Energie da ist. Wenn du dauerhaft gibst, organisierst und im Kopf bist – im Business, in der Familie oder im Alltag – funktioniert das eine Zeit lang. Aber dein System braucht Phasen, in denen es sich regulieren kann. Das lässt sich auch gut erklären: Sobald du aus dem ständigen Tun rausgehst, beruhigt sich dein Nervensystem. Stress nimmt ab, dein Kopf wird klarer und dein Körper kann wieder Energie aufbauen. Genau daraus entsteht dann wieder Kraft für alles, was du gibst.Und vor allem auch wieder Verbindung zu dir, die du brauchst, um Entscheidungen zu treffen. Um Pläne umzusetzen und den Weg weiter zu gehen!

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Ist es Apulien? Fragen als Wegweiser

Wir sind vor 6 Jahren losgezogen. Losgezogen einen Platz als Familie zu finden. Wir hatten keinen festen Plan oder Ort vor Augen. Europa sollte es sein und Frankreich war das erste Ziel. An jedem Ort mehrere Monate. Hinfühlen, spüren, Erfahrungen sammeln, Menschen treffen. Aber nirgends kam - immer aus verschiedensten Gründen - ein "hier bleiben wir" zustande. Also ging es weiter. Ohne dass es geplant war immer mehr in der Süden und Richtung Italien. Zwischenstation hier auch Kalabrien. Hier gab es Kontakte, das machte es vermeintlich einfacher. Aber: das war es auch nicht. Es fühlte sich weder von der Natur, der Infrastruktur, den Möglichkeiten so an, wie wir uns wünschten, dass es sich anfühlt.Durch eine "Zufall" kam Apulien ins Gespräch. Ein ehemaliger Klassenkamerad aus Deutschland ist mit seiner Familie dort. Schon als Teenager quasi wieder zurückgekehrt. Über ihn habe ich das erste Mal mehr erfahren und es hat mich und uns neugierig gemacht. Long story short: nun leben wir seit fast 3 Jahren hier und fühlen uns mehr als wohl. Was den Unterschied macht? Und wie wurde die Entscheidung klar? Ist das messbar?Darüber habe ich mir viele Gedanken gemacht. Denn in meinen Begleitungen für Menschen, die ein neues Leben planen, ist das Thema Auswanderung auch immer ein großer Teil. Und es gibt tatsächlich Fragen, an denen man für sich messen kann, ob es der Ort, die Region sein soll und kann. 

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Apulien im Wandel: Chancen zwischen Geschichte und Zukunft

Bis ich durch Zufall (Zufall? Zufälle gibt's nicht!! :-) ) wieder mal Kontakt mit einem ehemaligen Klassenkameraden hatte der in Apulien lebt, hatte ich nicht mal Ahnung, wo in Italien Apulien liegt. Er hat mir ein paar Fotos geschickt. Weite Landschaft. Ein Trullo neben dem anderen. Olivenhaine. Wunderschöne Strände.

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Cose da dire #8 - "Kann man im Februar nicht baden gehen?"

Kaum hat man die Haustür geöffnet oder den ersten Kaffee bestellt, beginnt sie – die große, verbindende Disziplin des Alltags: das Gespräch über das Wetter. Dafür braucht es  keine lange Vorbereitung, keine Fachkenntnis und keine Einladung. :-)Ein Blick nach oben genügt, und schon entsteht Gemeinschaft.

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Cose da dire #7 - Entscheidungen auf Italienisch

In dieser Gruppe zu sein heißt für viele, sich auf den Weg zu machen oder aber auch bereits unterwegs zu sein.Auf dem Weg zu mehr Klarheit. Zu tragfähigen Entscheidungen. Zu einem Leben, das bewusster gestaltet wird.Manche stehen ganz am Anfang, andere sortieren neu, wieder andere sind mitten im Prozess.

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6 Jahre später - Wege von Unsicherheit zu Klarheit

Das Ziel war damals scheinbar schlicht: Zufriedenheit. Glück. Sich erfüllt fühlen. Einen Ort finden, der sich stimmig anfühlt – auch mit Blick auf die Zukunft. In den Jahren danach ist uns vieles begegnet. Corona. Krankheiten. Phasen, in denen Entscheidungen schwerfielen. Situationen, in denen der Weg nicht klar war. Zeiten, in denen Geduld gefragt war und andere, in denen es schneller ging als erwartet.Ob wir hier „für immer“ angekommen sind? Das weiß ich nicht.Es fühlt sich richtig an – für jetzt und vielleicht für immer.

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