Vor sechs Jahren, genau um diese Zeit, habe ich all meine Aufträge verloren.
Alles, was ich über mehr als ein Jahr aufgebaut hatte – als Grundlage für den Beginn unserer Reise im Wohnwagen – war auf einmal weg. Es war die Corona-Zeit, und plötzlich wusste ich erst einmal nicht mehr, wie es weitergehen soll.
Und dann hat sich etwas verändert.
Ich habe mich irgendwie neu erfunden.
Aus Firmenkundenbetreuung wurde Einzelbegleitung.
Aus dem Weg zurück zu sich selbst wurden meine Auswanderergruppen auf Telegram und Facebook, die ich nun schon so viele Jahre habe.
Und daraus entstanden ganz neue Wege und Möglichkeiten.
Ich habe mich also auf eine Weise neu erfunden – und gleichzeitig wurde ich eigentlich einfach immer mehr ich selbst.
Ich wurde persönlicher.
Ich habe mein persönliches Wissen weitergegeben, meine eigenen Erfahrungen, aber auch meine berufliche Expertise.
Und genau daraus habe ich meinen neuen beruflichen Weg erschaffen.
Und daraus ist Wundervolles entstanden.
All das wäre wahrscheinlich nie so entstanden, wenn diese Krise damals nicht da gewesen wäre..
Manchmal ist es einfach so.
Und jetzt stehen wieder neue Wege an.
Facebook ist seit Wochen gesperrt.
Dadurch habe ich gerade keinen Zugang mehr zu den Menschen, die ich dort in meinem Feld hatte.
Keinen Zugang mehr zu meinen Gruppen mit insgesamt einigen tausend Mitgliedern.
Und trotzdem ist für mich klar:
Es steht wohl einfach wieder etwas Neues an.
Das ist kein Grund, aufzuhören.
Kein Grund, aufzugeben.
Kein Grund, meiner Vision nicht weiter zu folgen.
Sondern weiterzugehen.
Auf neuen Wegen.
Ich tue im Kern immer noch das Gleiche – vielleicht jetzt auf anderen Kanälen.
Vielleicht auch mit einem etwas anderen Ausdruck hier und da.
Vielleicht manchmal auch mit dem einen oder anderen neuen Aspekt oder Thema.
Wer weiß.
Was für mich jedenfalls klar ist:
Die Vision bleibt.
Egal, wie schwer ein Thema war oder ist.
Egal, welche Probleme gerade da sind.
Das Thema bleibt.
Die Vision bleibt.
Freiheit zu leben.
Für jeden von uns.
Und immer mehr wir selbst zu sein.
Immer mehr zu dem zu kommen, wer wir sind und wer wir sein können.
Jahr für Jahr.
Jahrzehnt für Jahrzehnt.
Und das wird nicht aufhören.
Denn das ist der Motor.
Mein Motor.
Und was ist dein Motor?
Kommentar hinzufügen
Kommentare