Veränderung macht Angst

Veröffentlicht am 20. Juli 2026 um 19:22

Ich kenne unfassbar viele Ängste. Seit meiner Kindheit. Und mit meiner ersten Tochter wurden sie nicht weniger. Im Gegenteil. Der Druck wurde größer. Es sollte für sie besser werden. So, wie ich es vielleicht selbst gebraucht hätte. Alles verständlich. Alles nachvollziehbar. Wer will das nicht?

Aber was passiert denn, wenn wir in diese Bilder gehen? Ein „So nicht“ holt die Bilder wieder hoch. Es holt vor allem die Gefühle wieder hoch. Und genau dort entscheidet sich oft der weitere Weg. Entstehen aus diesen Gedanken und Gefühlen neue Möglichkeiten? Oder finden wir keinen Weg aus den alten Geschichten heraus und drehen uns immer weiter im Kreis?

Ich für meinen Teil habe irgendwann verstanden, dass mein Verstand genau das macht, wofür er da ist. Er gleicht ständig mit der Vergangenheit ab. Er sucht nach dem, was schon einmal passiert ist. Er will mich schützen. Nur entstehen dadurch immer wieder dieselben Gefühle. Und aus denselben Gefühlen entstehen dieselben Entscheidungen. Damit entstehen auch immer wieder ähnliche Ergebnisse.

Wenn ich neue Ergebnisse möchte, reicht es nicht, anders zu hoffen. Ich brauche einen neuen Bezugspunkt. Ich brauche neue Verknüpfungen, neue Verbindungen und eine neue Emotionswelt, die Möglichkeiten überhaupt zulassen kann, weil sie lernt loszulassen.

Dazu kommt noch etwas. Wir tragen unendlich viele Vorstellungen mit uns herum. Wie man sein sollte. Was eine gute Mutter ist. Was vernünftig ist. Was Familie erwartet. Was andere wohl denken. Viele Entscheidungen – vermutlich die meisten – treffen wir gar nicht aus uns heraus, sondern aus diesen übernommenen Programmen. Sie laufen einfach mit. Wir sind damit aufgewachsen.

Deshalb fühlt sich Veränderung oft so schwer an. Und deshalb bleiben die Dinge, wie sie sind. Auch die Ängste.

Aber was macht denn nun mein Leben leichter? Wie treffe ich gute Entscheidungen? Woran merke ich, dass etwas wirklich zu mir passt? Wo beginnt mein Raum und wo der eines anderen Menschen? Was gehört zu meinem Kind und was gehört eigentlich zu meiner Geschichte?

Indem du dich selbst kennenlernst. Deine beste Entscheidungsstrategie. Deine wahre Haltung. Deine Grenzen. Indem du entdeckst, was dir wirklich Energie gibt und was sie dir nimmt. Und indem du daraus ganz konkrete neue Wege ableitest.

Als ich angefangen habe, genau das zu verstehen, wurde vieles plötzlich sehr leicht. Die Kreise haben aufgehört, sich immer wieder um sich selbst zu drehen. Neue Sichtweisen und neue Entscheidungen wurden möglich. Und vor allem habe ich aufgehört, aus der Vergangenheit heraus zu leben und zu handeln.

Und genau das möchte ich dich auch fühlen lassen. Im „Raum der Möglichkeiten“.

Nicht noch mehr über Probleme zu sprechen. Sondern den eigenen inneren Kompass wiederzufinden. Den Blick auf Möglichkeiten zu richten. Neue Wege zu erkennen und sie konsequent zu gehen.

Der „Raum der Möglichkeiten“ ist gerade komplett offen. Frei. Einfach, um gemeinsam zu entdecken, was möglich wird, wenn sich Haltung, Blickwinkel und innere Ausrichtung verändern. Oft braucht es viel weniger, als wir glauben. Manchmal reicht eine neue Sichtweise, damit plötzlich Wege sichtbar werden, die vorher gar nicht existiert haben.

Ich glaube, Veränderung darf viel leichter sein, als wir gelernt haben.

Lass uns gemeinsam in Möglichkeiten denken.
Was wäre das eine aktuelle Thema für dich? Wenn es verändert wäre, dann.......
Lass es uns anschauen! 💛

Von Herzen,

Ariane 💛

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