Wenn das Jahr sich wandelt und etwas Neues Form annimmt
Gerade erlebe ich diese besondere Zeit im Jahr sehr bewusst. Die Tage bekommen mehr Weite. Gedanken steigen auf, Erinnerungen, Bilder aus den vergangenen Monaten – und gleichzeitig ist dieses feine Empfinden da, dass sich innerlich etwas neu ordnet. Das neue Jahr ist bereits spürbar. Eine neue Phase beginnt, leise, klar und tief. Vielleicht nimmst du diese Bewegung auch in dir wahr.
In diesen Tagen wird mir besonders deutlich, wie wichtig mir bestimmte innere Räume geworden sind. Räume, die mich tragen. Räume, die mir Stabilität schenken. Räume, die mir erlauben, gleichzeitig im Fühlen, im Gestalten und im Empfangen zu sein. Drei dieser Räume begleiten mich gerade sehr bewusst.
Mein täglicher Gefühlsraum
Es gibt jeden Tag einen festen Moment, der nur mir gehört.
Ein Moment, in dem ich mir selbst begegne. In dem alles, was in mir lebt, Raum findet.
Ich schreibe. Oder ich spreche leise. Oder ich sitze einfach still mit mir. Im Kontakt mit dem, was gerade da ist. Ganz unmittelbar.
Dieser Raum hat meine Beziehung zu meinen Gefühlen tief verändert. Emotionen haben ihren Platz. Sie dürfen sich zeigen, sich bewegen, sich ordnen. Und genau dadurch entsteht Weite. Und es darf sein.
Mein klarer Wirkungsraum
Neben dem Fühlen gibt es in meinem Leben ganz bewusst einen überschaubaren Bereich, den ich aktiv gestalte. Geld. Arbeit. Struktur. Ordnung. Ein Projekt. Entscheidungen, die sichtbar werden.
Dieser Wirkungsraum ist für mich ein Ort der Erdung und der Ausrichtung. Hier wird greifbar, dass Zukunft Form annimmt. Schritt für Schritt. Aber mit Klarheit und wirklicher Richtung.
Das schenkt meinem Nervensystem Stabilität. Und es vertieft das Vertrauen in meine eigene Gestaltungsfähigkeit.
Meine innere Erlaubnis für Empfang
Und dann ist da noch ein dritter Raum, der lange in mir gereift ist: die innere Erlaubnis zu empfangen.
Liebe für meine Kinder und meinen eigenen Weg, mein Sein.
Tiefe innere Prozesse und das Thema Erfolg & Geld.
Vergangenheit und neue Wege in Dankbarkeit gestalten.
Mein Inneres lernt, dass diese Ebenen sich miteinander verbinden dürfen. Ich darf weich sein und wirksam. Ich darf fühlen und zugleich empfangen. Ich darf erinnern und gleichzeitig etwas Neues aufbauen.
Das ist eine stille, klare Verschiebung in meinem Inneren. Eine Bewegung, die von innen nach außen wirkt.
Ein tragender Rhythmus für den Übergang
Vielleicht liegt in dieser Zeit des Jahres etwas sehr Wesentliches: nicht alles gleichzeitig halten zu wollen, sondern dem eigenen Leben verschiedene Räume zu schenken.
Einen Raum für Gefühl.
Einen Raum für Wirkung.
Einen Raum für Empfang.
Klarheit beginnt mit dem, dass wir sie zulassen. Mit dem Moment, in dem wir uns selbst Raum geben. Raum für das, was wir fühlen. Raum für das, was wir gestalten wollen. Raum für das, was zu uns kommen darf.
Ich empfinde diese Phase im Jahr als Einladung, dem eigenen Inneren auf neue Weise zuzuhören und den nächsten Abschnitt aus dieser Verbindung heraus entstehen zu lassen. Vielleicht begleitet dich dieser Gedanke gerade auch.
Von Herzen,
Ariane
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